Wirtschaftsingenieurwesen
Technik und Betriebswirtschaft in einem Studium – für Leute, die weder das eine noch das andere allein wollen.
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Das Berufsbild
Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure arbeiten dort, wo technische und kaufmännische Fragen zusammenfallen: im technischen Einkauf, im Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte, in der Produktionsplanung, im Projektmanagement. Sie müssen ein technisches Datenblatt lesen und eine Kalkulation aufstellen können.
Die Breite verlangt Selbstständigkeit: Wer sich keine Richtung gibt, kann am Ende beides ein bisschen. Die Vertiefung und der Praxisbetrieb entscheiden.
Aufgaben
- Technische Angebote bewerten und vergleichen
- Produktion und Materialfluss planen
- Projekte zwischen Technik und Kaufmannschaft steuern
- Kosten von technischen Lösungen rechnen
- Lieferanten auswählen und betreuen
Voraussetzungen
- Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- Gute Mathematikkenntnisse
- Interesse an Technik UND an Zahlen
- Englisch
Der Weg in den Beruf
Sechs bis acht Semester duales Bachelorstudium mit Praxisphasen. Ausbildungsintegrierte Modelle kombinieren es mit einer technischen oder kaufmännischen Ausbildung.
Was du verdienst
Im dualen Studium zahlt das Unternehmen eine monatliche Vergütung, oft in der Höhe einer Ausbildungsvergütung oder darüber, und übernimmt an privaten Hochschulen häufig die Studiengebühren. Achte im Vertrag auf die Bindungsklausel: Wer nach dem Abschluss nicht bleibt, zahlt sie unter Umständen anteilig zurück.
Wie die Mindestverguetung gerechnet wird und was der Tarifvorrang bedeutet, steht im Ratgeber: Was dir in der Ausbildung zusteht.
Wo man arbeitet
- Industrieunternehmen
- Technischer Vertrieb und Einkauf
- Beratungen
- Energie- und Anlagenbau
Offene Stellen als Wirtschaftsingenieurwesen
Alle Anzeigen, in deren Titel dieser Beruf steht – auch die, die hier nicht mehr hinpassen: