Wirtschaftsinformatik
Die Übersetzung zwischen Fachabteilung und IT – ein Fach für Leute, die beide Seiten verstehen wollen.
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Das Berufsbild
Wirtschaftsinformatik verbindet Betriebswirtschaft mit Informatik: Prozesse analysieren, Anforderungen aufnehmen, Systeme auswählen und einführen, Daten auswerten. Wer hier arbeitet, sitzt zwischen den Stühlen – und genau das ist die gesuchte Fähigkeit, weil Projekte selten an der Technik scheitern und oft an der Verständigung.
Dual ist das Fach besonders sinnvoll, weil Prozesswissen nur im echten Betrieb entsteht.
Aufgaben
- Geschäftsprozesse aufnehmen und modellieren
- Anforderungen mit Fachabteilungen klären
- Systeme einführen, anpassen und testen
- Daten auswerten und Berichte bauen
- Zwischen Fachbereich und Entwicklung vermitteln
Voraussetzungen
- Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- Zahlenverständnis und logisches Denken
- Interesse an Organisation, nicht nur an Technik
- Kommunikationsfähigkeit
Der Weg in den Beruf
Sechs bis sieben Semester duales Bachelorstudium. Ausbildungsintegrierte Modelle kombinieren es mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker oder Kaufmann für Digitalisierungsmanagement.
Was du verdienst
Im dualen Studium zahlt das Unternehmen eine monatliche Vergütung, oft in der Höhe einer Ausbildungsvergütung oder darüber, und übernimmt an privaten Hochschulen häufig die Studiengebühren. Achte im Vertrag auf die Bindungsklausel: Wer nach dem Abschluss nicht bleibt, zahlt sie unter Umständen anteilig zurück.
Wie die Mindestverguetung gerechnet wird und was der Tarifvorrang bedeutet, steht im Ratgeber: Was dir in der Ausbildung zusteht.
Wo man arbeitet
- Industrie und Handel
- Beratungen
- Banken und Versicherungen
- IT-Dienstleister
Offene Stellen als Wirtschaftsinformatik
Alle Anzeigen, in deren Titel dieser Beruf steht – auch die, die hier nicht mehr hinpassen: